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Referenzen
Hier präsentieren wir Ihnen einige Referenzen aus den verschiedenen Bereichen unseres Angebots.
Proof of concept

Cobol-Anbindung mit Microfocus Enterprise Server

In einem Proof of Concept für ein Reengineering Projekt erstellten wir erfolgreich eine Anbindung von IOP zu Cobol Modulen unter Verwendung des Microfocus Enterprise Server.
Bei dem geplanten Projekt eines unserer Partner handelt es sich um ein Reengineering einer bestehenden Cobol Anwendung. Die technischen Ziele des Reengineering sind unter anderem:
  1. Datenbank- und Systemunabhängigkeit
  2. Variable, mehrsprachige und internetfähige Masken
  3. Objektorientierte Programmierung zur verbesserten Wartbarkeit
  4. Variable, mehrsprachige und grafische Drucklayouts mit XML
  5. Standard-Inhouse-Schnittstellen mit XML
Mit IOP sollen nun unter anderem bestehende ASCII-Bildschirme und verschachtelte Cobol-Aufrufe durch Html-Masken und modellierte Workflows ersetzt werden. Parallel werden die notwendigen Änderungen in den Cobolmodulen von unserem Partner vorgenommen. Diese Art der Vorgehensweise erlaubt die Weiterverwendung von Code, der sich jahrelang in der Praxis bewährt hat. Bei neuen Anforderungen ist aber auch angedacht, Java ohne Cobol zu verwenden, sprich direkt mit der Datenbank zu kommunizieren und notwendig Geschäftslogik in Java zu implementieren.
Der erfolgreiche Proof of Concept ist ein wesentlicher Bestandteil in der Entscheidungsfindung pro Reengineering und soll dokumentieren, dass eine Architektur
   Html <--http--> Java <--JCA--> Cobol <--> Datenbank
auch mit einer hohen Benutzeranzahl stabil möglich ist.
Dabei wurde neben den in IOP vorhandenen Persistenzebenen Sql und Xml eine weitere prototypisch erstellt: Cobol. Durch entsprechende Abbildungsinformationen, die in UML modellierte Objekte auf die vom Enterprise Server erwarteten Strukturen überträgt ist eine einfache und sichere Art der Datenübermittlung aus und zu Cobol möglich.
Der Lasttest wurde unter Verwendung von IOP Stresslet durchgeführt. Dabei wurden typische Benutzer-Sessions mittels Http/Html abgebildet. Durch die flexible Stresslet-Architektur und der Möglichkeit, die Szenarien zu codieren, entfallen die üblichen Einschränkungen von einer festen request-Folge bzw. "aufgenommenen" Sessions. Die in den Html-Seiten zurückgelieferten Objekte werden dabei durch X(Ht)ml parsing im Test-Tool auf der client-Seite wieder zu vollständigen Java-Objekten zusammengebaut. Damit ist eine Erstellung der Testszenarien unabhängig von der verwendeten Dispatcher-Variante (direkt, remote, http/html) möglich.
Die verwendeten Features von IOP2.2 sind u.a.:
  • Transformation des statischen (UML) Modells in Java und SQL Code
  • Transformation des dynamischen Modells (XPDL) in eine Laufzeitstruktur für die IOP Workflow-Engine
  • Erstellung einer bzw. mehrerer Komponenten, die die Anbindung an die jeweiligen Cobol-Module übernehmen.
  • Verwendung des IOP Stresslet Tools zur Erstellung und dynamischen Ausführung von Testszenarien

    Der Proof of Concept wurde im ersten Quartal 2005 erstellt. Die Topologie besteht aus einem Rechner, der das Stresslet ausführt, einem Rechner, der JBoss und Microfocus Enterprise Server hostet sowie einem separaten Rechner für die Datenbank.

    DATIS
    Helpdesk-Softwarelösung (Hotline)

    In diesem Projekt für unseren Partner DATIS IT Services übernimmt CronideSoft die technische Konzeption sowie wesentliche Teile der Anwendungsentwicklung. Dabei kommt IOP in Version 2.1 zum Einsatz.

    Die Hotline-Software stellt ein zentrales System zur Bearbeitung von Fehlermeldungen und Anfragen für Service dar. Das Tool ist für Anwender der Kunden über Html-Oberflächen bedienbar. Es wird zwischen den Benutzergruppen Melder, Hotline-User und Sachbearbeiter unterschieden, die unterschiedliche Anwendungsfälle ausführen können.
    So sind Hotline-User mittels einer Statuszeile und eines Leitstands mit Ampel-Funktionalität immer auf dem aktuellsten Stand und können schnell reagieren.
    Die verwendeten Features von IOP2.1 sind u.a.:
  • Transformation des statischen (UML) Modells in Java und SQL Code
  • Transformation des dynamischen Modells (XPDL) in eine Laufzeitstruktur für die IOP Workflow-Engine
  • Erstellung einer Hotline Komponente in der IOP Component-Layer a) zur Codierung der wiederverwendbaren Business-Logik und b) als (transparente) Schnittstelle zur Persistenzschicht. Eine weitere Komponente ist die Stammdaten Komponente.
  • Erstellung von Abfragen in OQL-like Syntax in der Konfiguration der beiden Komponenten. Übersetzung der Abfragen in die spezifische Syntax der verwendeten Datenbank(sprache)
  • Anbindung mail-device zum Versenden von emails, wenn innerhalb einer bestimmten Frist eine Meldung nicht bearbeitet wird.

    Die Anwendung ist seit Anfang 2005 im produktiven Einsatz bei der DATIS und wird von mehreren Anwendern von DATIS Kunden genutzt. Die Laufzeitumgebung besteht aus J2SE1.4, Tomcat5 und Oracle9i. Gehostet wird die Anwendung im Rechenzentrum der DATIS.

    Visteon, TNT
    Leistungsabrechnung Logistikdienstleister (LLD)

    Im Zuge der Übertragung der Inhouse Logistik von Visteon an TNT wird ein Abrechnungssystem erstellt, welches als Grundlage für die Rechnungsstellung dient.
    In diesem Projekt hatte unser Partner DATIS IT Services als EDV-Dienstleister von TNT die übergeordnete Projektsteuerung inne und zeichnet für den Betrieb der Anwendung (Hosting, Support, Maintenance) verantwortlich. Aufbauend auf einem Lastenheft der Unternehmensberatung ZLU, die wiederum die fachliche Projektleitung innehatte, erstellt CronideSoft ein Pflichtenheft und übernimmt die vollständige Realisierung der Anwendung unter Einsatz von IOP2.1.

    Im Abrechnungssystem werden mehrere Leistungen erfasst und abgerechnet:
  • Durchsatzabhängige Leistungen
  • Aus den Bewegungsdaten des Warenein- und Warenausgangs messbare Leistungen
  • Durchsatzunabhängige Leistungen
  • Nach Schicht- oder Stundensatz anrechenbare Leistungen im innerbetrieblichen Transport und sonstige Sonderleistungen
  • Periodenabhängige Leistungen
  • Monatliche Fixkosten wie z. B. Niederlassungsleiter, Schichtkoordinatoren, Miete, etc.
    Grundlage zur Ermittlung der Gesamtleistung pro Abrechnungsperiode sind die im Warenwirtschaftssystem CMMS3 vorhandenen Bewegungsdaten (Import per batch), die manuell eingegebene Schichtbesetzung für durchsatzunabhängige Leistungen sowie die monatlich anfallenden Fixkosten.
    Preise und weitere Stammdaten werden dabei zeitraumabhängig gepflegt.

    Die verwendeten Features von IOP2.1 sind u.a.:
  • Transformation des statischen (UML) Modells in Java und SQL Code
  • Transformation des dynamischen Modells (XPDL) in eine Laufzeitstruktur für die IOP Workflow-Engine
  • Erstellung einer LLD Komponente in der IOP Component-Layer a) zur Codierung der wiederverwendbaren Business-Logik und b) als (transparente) Schnittstelle zur Persistenzschicht
  • Erstellung von Abfragen in OQL-like Syntax in der Konfiguration der LLD Komponente. Übersetzung der Abfragen in die spezifische Syntax der verwendeten Datenbank(sprache), mit Optimierung der Abfragen durch Informationen aus dem IOP Objecttypesystem

    Die Anwendung wurde Ende 2003 für den produktiven Einsatz freigegeben und wird seit Januar 2004 zur Rechnungserstellung eingesetzt. Die Laufzeitumgebung besteht aus J2SE1.4, Tomcat4.1 und Oracle Server 9i. Gehostet wird die Anwendung im Rechenzentrum der DATIS.

    Wincanton, DATIS
    Wechselbrücken-Verwaltungsprogramm (WB-VP)

    In diesem Projekt der DATIS IT Services für Wincanton Transeuropean (Deutschland) übernimmt CronideSoft die gesamte Anwendungsentwicklung. Dabei kommt IOP in Version 1.0 zum Einsatz.

    Das Verwaltungsprogramm für Wechselbrücken ist eine einheitliche Plattform zur Erfassung von Wechselbrückenbewegungen der Wincanton Trans European (Deutschland) GmbH, welche von allen Standorten gleichermaßen genutzt wird.
    Die erfassten Bewegungsdaten dienen zur Erstellung täglicher Standardreports, die einen Abgleich der Sollbestände eines Depots mit den Ist-Beständen eines Depots ermöglichen. Neben unterschiedlichen Auswertungen und Suchfunktionalitäten können - durch Berücksichtigung von Mietpreisen - monatliche Abrechnungen für die einzelnen Standorte generiert werden.

    Die verwendeten Features von IOP1.0 sind u.a.:
  • Transformation des statischen (UML) Modells in Java und SQL Code
  • Transformation des dynamischen Modells (WPDL) in eine Laufzeitstruktur für die IOP Workflow-Engine
  • Erstellung einer WB-VP Komponente in der IOP Component-Layer a) zur Codierung der wiederverwendbaren Business-Logik und b) als (transparente) Schnittstelle zur Persistenzschicht
  • Erstellung von Abfragen in OQL-like Syntax in der Konfiguration der WB-VP Komponente. Übersetzung der Abfragen in die spezifische Syntax der verwendeten Datenbank(sprache)

    Die Anwendung ist seit Ende 2002 im produktiven Einsatz bei einer durchschnittlichen parallelen Benutzerzahl von 15-20 Personen. Die Laufzeitumgebung besteht aus J2SE1.3, Tomcat3.2 und Informix Dynamic Server. Gehostet wird die Anwendung im Rechenzentrum der DATIS.

    Referenzen 2002


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